Die Coronakrise als Katalysator für die Digitalisierung von Coaching, Beratung und Lernen

Die Coronakrise vollendet die erste Welle der Digitalisierung. Coaches, Berater, Lehrende werden sich ab sofort damit abfinden auch digital zu arbeiten. Darin liegen viele Potenziale! Damit ist die Digitalisierung aber noch nicht abgeschlossen. Danach kommt die zweite Welle: Plattformökonomie und Skalierung. Und alles wird noch einmal anders werden.
In meinem Beitrag verweise ich auf den Artikel von Matthias Horx über die Chancen, die in der Coronakrise liegen können: www.horx.com/48-die-welt-nach-corona/
Und ich gehe auf meinen YouTube-Beitrag ein: Was passiert durch die Digitalisierung: www.youtube.com/watch?v=9f3SQaIbq9k

Agiler Lerncoach Manuel Illi Im Interview bei #PotenzialRadikal

Manuel Illi ist Agiler Lerncoach beim Softwareentwickler QualityMinds. Ich unterhalte mich mit ihm darüber, warum es Lernbegleitung braucht, was das ist und wie man Lernprozesse agil gestalten kann. Manuel ist promovierter Germanist und Geisteswissenschaftler aus Leidenschaft und ist von der Lehrtätigkeit an der Uni in die agile Welt gesprungen. Ihr könnt Manuel direkt auf LinkedIn kontaktieren und findet weitere Informationen zum agilen Lerncoach unter 

https://www.agiler-lerncoach.de/

Sollte es ein Grundrecht auf Coaching geben?

In einer von permanentem Wandel bestimmten (Arbeits-)Welt verläuft auch individuelle Entwicklung nur selten linear. Fragen, die die freie Entfaltung der Persönlichkeit oder die freie Berufswahl betreffen, sind im Laufe einer Erwerbsbiografie selten abschließend beantwortet und gewinnen zudem an Komplexität. Versteht man diese Aspekte als verfassungsmäßige Grundrechte, so lässt sich argumentieren: Coaching unterstützt Menschen dabei, eben diese Grundrechte wahrzunehmen. Welches Coaching-Verständnis ist hieraus abzuleiten?
Dieser Beitrag ist die Audioversion eines Artikels, den ich für das Coaching-Magazin geschrieben habe. Den Artikel gibt es hier zu lesen: www.coaching-magazin.de/philosophie-e…oaching-geben

Was sind Kompetenzen und wie entwickelt man sie? Das SKATE-Modell

Kompetenzen sind was anderes als bloßes Können oder Performanz. Und natürlich sind Kompetenzen auch etwas anders als Persönlichkeitseigenschaften. In der Personalentwicklung kommt es darauf an wie man Kompetenzen entwickelt. Kompetenzen sind etwas dynamisches, im besten Falle potenzialorientiertes. Die meisten Konzepte von Kompetenzen tragen diesem Umstand jedoch nicht Rechnung. Deshalb habe ich in meiner Zeit als Professor für Wirtschaftspsychologie, Kompetenzentwicklung und Coaching das SKATE-Modell (früher KEFFE-Modell) entwickelt, das Kompetenzen als dynamisch und potenzialorientiert definiert und konkrete Anhaltspunkte dafür liefert wie man Kompetenzen konkret weiterentwickeln kann.

Unternehmerisch handeln. Was sind unternehmerische Kompetenzen?

Unternehmerisches Handeln ist ein Hype-Thema. Menschen, die Unternehmerisch Handeln sind gesucht, nicht nur als Gründer sondern auch als Angestellte. Unternehmertum und Startups sind cool und angesagt. Es geistert immer noch das Bild vom geborenen Unternehmer und der Unternehmerpersönlichkeit in vielen Köpfen herum. Dazu sei gesagt: Unternehmerpersönlichkeiten gibt es nicht. Es gibt aber unternehmerische Kompetenzen – und diese beschreibe ich im Podcast.
Ich verweise einmal auf eine Studie von google – mehr dazu kann man hier nachlesen: www.nytimes.com/2016/02/28/magazi…perfect-team.html

Was ist Employability

Die besten Talente gehen zu den Unternehmen, bei denen sie ihre Employability weiterentwickeln können. Im War for Talents müssen Unternehmen Arbeitnehmer*innen die Möglichkeit sich zu entwickeln. Employability kann als „Marktwert“ von Arbeitnehmer*innen verstanden werden oder im psychologischen Sinne als Fähigkeit. Als Fähigkeit also sich an unterschiedliche Bedingungen anzupassen, flexibel zu sein, Gelegenheiten wahrzunehmen – ohne dabei die eigene Identität zu verletzen. Die US-amerikanischen Autoren Fugate, Kinicki und Ashforth haben bereits 2004 ein solches psycho-soziales Konstrukt von Employability entwickelt, das Arbeitgebern Hinweise gibt, wie sie die Beschäftigungsfähigkeit ihrer Mitarbeiter*innen fördern – zum Wohle des Individuen und des gesamten Unternehmens.

Lernenthusiast Benjamin Jaksch kapert diesmal den Podcast und führt mit mir ein Gespräch

In dieser Folge hat Benjamin Jaksch, Lernenthusiast und Lernkulturgestalter meinen Podcast übernommen und führt ein Gespräch mit mir: Woher kommt der Name #PotenzialRadikal? Wie hat mich meine ganz persönliche Biografie zu diesem Thema geführt bzw. schon immer begleitet? Wo liegen Chancen in der Potenzialorientierung? Wo liegen auch Grenzen in der ökonomischen Ausschlachtung von Potenzialen? Das Gespräch war mir eine große Freude Ben zu Gast zu haben. Mehr zu Benjamin Jaksch auf www.benjaminjaksch.de oder kontaktiert ihn doch einfach auf LinkedIn: www.linkedin.com/in/benjamin-jaksch/

Was ist die Kompetenzenbilanz?

Die Kompetenzenbilanz ist ein strukturiertes Coaching, das Menschen darin unterstützt, den eigenen Karriere- und Berufsweg aktiv zu gestalten. Die Kompetenzenbilanz entwickelte Dr. Claas Triebel im Jahr 2003. Seitdem ist die Kompetenzenbilanz einer der erfolgreichsten Ansätze für das potenzialorientierte Karrierecoaching geworden. Dies liegt nicht zuletzt an den außergewöhnlich differenzierten wissenschaftlichen Grundlagen der Kompetenzenbilanz. 2017 wurde die Kompetenzenbilanz von der Stiftung Warentest in einer Studie zum besten Verfahren für Karriereberatung gekürt. Kompetenzenbilanzen können mit Einzelpersonen, Gruppen, Management-Teams, AbsolventInnen, aber auch mit MigrantInnen und Jugendlichen gemacht werden.

Mehr unter www.kompetenzenbilanz.de

Digitale Kompetenzen und Medienkompetenzen entwickeln – Interview mit Jost Buschmeyer

Wie Medienkompetenzen und digitale Kompetenzen erfahrungsgeleitet und arbeitsintegriert gefördert werden können, darüber habe ich mich mit Jost Buschmeyer von der GAB München unterhalten, der 3 Jahre im Projekt MEDEA – Medienkompetenzen – erfahrungsgeleitet – arbeitsintegriert im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gearbeitet hat. Medienkompetenzen und digitale Kompetenzen zu entwickeln bedeutet dabei nicht immer die neuesten Tools zu benutzen. Oft ist es eine Operation am offenen Herzen bei laufendem Betrieb. Und immer geht es mehr um die Menschen als um die Technik.

Wie lernen Menschen? Das Think-Read-Talk-Do-Modell

Wie funktioniert Lernen? Es ist natürlich anmaßend, das in einer Podcast-Episode erklären zu wollen. Man kann ein ganzes Semester und viele Bücher damit füllen.
Um gut lernen zu können müssen vier zentrale Bedingungen erfüllt sein.
Lernen muss, emotional, meiner Aufmerksamkeitsspanne angemessen, sozial verankert und umsetzungsorientiert sein.
Viele Lernsettings ignorieren gleich all diese Bedingungen auf einmal. Das THINK-READ-TALK-DO-Modell – kurz TRTD – bringt diese wichtigen Schritte für eine nachhaltige Entwicklung in eine sinnvolle Reihenfolge.